Der perfekte Start ins Jahr 2018! 
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Um was geht es eigentlich
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Das Suchen, die Vorstellung, da müsste es doch noch ein bisschen mehr geben, als dieses tägliche Auf und Ab, hat bei mir schon sehr früh begonnen.

Im Alter von 18 Jahren begann ich, damals mit meiner Mutter, Yoga. Es war eine herrliche Erfahrung und hat das Verhältnis zu meiner Mutter sehr geprägt. Meine Mutter war eine offene, unerschrockene, aufrechte, starke, warmherzige, fleißige Frau, die ich immer bewundert habe. Wir haben uns damals gegenseitig motiviert, Yoga zu praktizieren und uns gesund zu ernähren. Ich bin sehr dankbar, dass ich schon so früh yogische Erfahrungen machen durfte, denn sie haben mir die Grundlage für meine bis heute ausdauernde Offenheit und Neugier für dieses Thema „Körper, Geist und Seele“ geliefert.

Mit 28 Jahren ging ich für 3 Jahre nach Paris und lernte Minka und Aerobic kennen. Minka hatte damals in Paris einen Stellenwert wie Jane Fonda in den USA. Und so kam zu meiner Begeisterung für Yoga noch die Begeisterung für Tanz und Aerobic dazu. Ich war noch nie für halbe Sachen, wenn ich etwas mache, dann mache ich es mit ganzem Herzen. Das war der Grund für eine Tanzpädagogische Ausbildung, die ich danach in München absolvierte. Ich wollte intensive technische Basisarbeit lernen.

Sich mit dem Körper auseinander zu setzen, zog sich wie ein roter Faden durch mein ganzes Leben. Aerobic, Tanzen, Klassisches Ballett, Modern Dance, Jazz Dance, Body Art, Fitness, Salsa Aerobic und auch Joggen, ich habe es geliebt. Doch dieses einzigartige Gefühl, des Getragen seins, das sich mit etwas größerem Ganzen verbunden zu fühlen, erlebte ich nur beim Yoga.

Yoga gab mir auf meinen ganzen Stationen, die ich in meinem Leben schon durchwandert habe, immer Halt. Es sind nicht die Ereignisse, die uns prägen, sondern wie wir auf diese Ereignisse reagieren. Wie wir mit dem was uns das Leben auferlegt in Beziehung treten, ob wir uns dem Leben stellen oder Opfer werden.

Ich glaube, dass ich heute gerade durch meine „Ups and Downs“ den Menschen authentisch begegnen kann. Yoga bedeutet für mich nicht die ganze Zeit mit Sanskrit Begriffen um mich zu werfen und willensstarke Übungen zu vermitteln, die für die meisten von uns funktionell nicht wirklich von Bedeutung sind. Mein Ziel ist es willensstärkende Übungen in meinen Yoga Unterricht mit einfließen zu lassen, die gleichzeitig einen funktionellen Nutzen mit sich bringen, das heißt Übungen die mich für den Alltag stark machen. Dazu gehört auch „nicht immer mit Applaus begleitet“ Core Training, Übungen, die unser Zentrum stark machen.

Mein Bestreben ist es, all meine Erfahrungen aus meiner über 30-jährigen Vita als Gesundheitscoach, all meine selbst erprobten Ansätze, in eine dynamische Stille ins Yoga einfließen zu lassen. In meinem Unterricht suche ich nach einer zeitgemäßen Form des Yoga. Ich möchte eine Brücke zwischen dem jahrtausendalten Wissen und dem modernen Wissen der Anatomie und der Trainingslehre schlagen. Ich tue das, weil es mir wichtig ist, all das was ich am Yoga schätze, klar rüberzubringen, so dass jeder davon einen Nutzen ziehen kann. Ich möchte einen Rahmen schaffen, der den Menschen hilft, in dieser Reiz überfluteten Welt, Stille und zu sich zu finden.