Wir leben oft in einer Illusion, die auf alten Glaubenssätzen und Überzeugungen beruht

Es erfordert Mut
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Wir schaffen uns unsere eigene Realität.
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Hemmende Denkmuster bekommen wir nicht so schnell in den Griff. Aber wir können dafür sorgen, die positiven zu stärken.

Ich hatte von Kind an sehr viel Energie und da fiel schon mal die eine Tasse oder das andere Glas beim Essen um. Die Folge: Mein Umfeld gab mir bewusst oder unbewusst (spielt für das Resultat keine Rolle) das Gefühl, dass „ich sehr ungeschickt bin“ und das habe ich sehr lange geglaubt. Dieser Stempel, den ich von Kind an auf der Stirn trug, hatte natürlich auch seine Vorteile. Ich wurde vom Helfen in der Küche suspendiert, musste weder den Tisch decken noch beim Abwaschen und schon gar nicht beim Abtrocknen helfen. Das war sicherlich einer der Gründe, warum mich diese Stigmatisierung fast mein ganzes Leben verfolgt hat, denn hinter jeder Überzeugung – und wenn sie noch so einschränkend ist – steckt ja eine positive Absicht.

Irgendwann beschloss ich trotzdem, dass ich bereit bin, mich von diesem Irrglauben zu verabschieden, mich ernsthaft zu ändern und aktiv an mir zu arbeiten. Von Stund an konzentrierte ich mich wie ein Luchs, wenn es um Tätigkeiten ging, die meine Feinmotorik in Anspruch nahmen.